KARRIERE BEI CAMPUS · TEAM

Ein Team muss nicht überall gleich funktionieren.

Die meiste Zeit arbeitet jeder mit seinen Patienten oder Kunden. Zusammenarbeit zeigt sich bei Campus nicht darin, dass ständig alle alles gemeinsam machen – sondern darin, dass man fragt, übergibt und unterstützt, wenn es sinnvoll ist.

Unsere Teams unterscheiden sich. Zwischen Standorten, zwischen Arbeitsbereichen und manchmal sogar innerhalb desselben Standorts. Das ist kein Problem, das wir wegformulieren müssen. Entscheidend ist für uns etwas anderes: dass man seine Arbeit verantwortlich macht und weiß, wann Austausch weiterhilft.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Campus Gesundheit im gemeinsamen Austausch

ARBEIT IM ALLTAG

Die meiste Zeit arbeitet jeder erst einmal selbstständig.

Eigenständig arbeiten gehört zum Alltag

Ein Therapeut ist bei seinem Patienten. Ein Trainer betreut seine Kunden. Die Rezeption kümmert sich um die organisatorischen Dinge, die rund um die Therapie anfallen. Das ist der normale Arbeitsalltag. Zusammenarbeit bedeutet deshalb nicht, dass ständig jeder mit jedem im Gespräch sein muss. Menschen sollen ihre Aufgabe eigenständig übernehmen können.

Wenn jemand anderes besser passt, wird übergeben

Wenn ein Trainer bei Beschwerden unsicher ist oder therapeutischer Rat sinnvoll wäre, holt er einen Therapeuten dazu. Umgekehrt kann ein Therapeut einen Patienten an einen Trainer übergeben, wenn nach der Behandlung Training der nächste sinnvolle Schritt ist.

Auch innerhalb der Bereiche wird gefragt und weitergegeben. Trainer sprechen untereinander über Beschwerden, Übungen oder Trainingsmethoden. Therapeuten tauschen sich zu Patienten aus und geben eine Behandlung auch einmal an einen Kollegen weiter, wenn dessen Schwerpunkt besser zum jeweiligen Problem passt.

Es geht nicht darum, alles selbst können zu müssen. Es geht darum zu erkennen, wann jemand anderes besser weiterhelfen kann.

Zwei Mitarbeitende von Campus Gesundheit gemeinsam an einem Laptop

Zusammenarbeit bedeutet nicht, ständig im Austausch zu sein.

Oft reichen kurze Momente im Alltag: eine Frage, eine Übergabe oder ein fachlicher Hinweis. Entscheidend ist, dass Austausch dann möglich ist, wenn er gebraucht wird.

ZEIT FÜR ZUSAMMENARBEIT

Zusammenarbeit funktioniert schlecht, wenn dafür nie Zeit ist.

Regelmäßiger Austausch

Die Teams haben in der Regel einmal pro Woche ein Teammeeting von ungefähr 20 Minuten. Übergaben und Fallbesprechungen können zusätzlich in Organisationszeiten stattfinden.

Wenn ein Thema mehr Zeit braucht

Wenn etwas nicht in ein kurzes Teammeeting passt, können die Verantwortlichen dafür größere Zeitfenster blocken. Für umfangreichere interne Fortbildungen oder gemeinsame Gespräche wird in der Regel ungefähr einmal im Monat Zeit eingeplant.

Übergaben gehören zur Planung

Im Trainingsbereich überschneiden sich Schichten häufig etwa eine halbe Stunde, damit Informationen weitergegeben werden können. An der Rezeption gibt es ebenfalls Übergabezeiten und eigene Zeiten für Backoffice-Aufgaben.

Damit ist nicht jeder Austausch perfekt organisiert. Aber er muss überhaupt möglich sein.

VIER STANDORTE · UNTERSCHIEDLICHE TEAMS

Campus hat nicht das eine Teamgefühl.

Es gibt Dinge, die uns standortübergreifend verbinden.

Zweimal im Jahr kommen die Mitarbeiter bei gemeinsamen Feiern zusammen. An der Rezeption gibt es viel Austausch über die Standorte hinweg. In Leitungsfunktionen wird Campus deutlich stärker als ein gemeinsames Ganzes gedacht. Trainer sind dagegen meist enger an ihren eigenen Standort gebunden.

Nürnberg-Mögeldorf

Im Fitnessteam unterstützen sich die Trainer untereinander und tauschen sich aus. In der Physiotherapie arbeiten die Therapeuten dagegen deutlich eigenständiger und übernehmen stark Verantwortung für ihre eigenen Patienten.

Nürnberg-Laufamholz

Das Team ist klein. Vier Menschen können sich gut verstehen und trotzdem im Alltag überwiegend ihre eigene Arbeit machen.

Nürnberg-Ziegelstein

Unter den Therapeuten gibt es einen sehr hohen fachlichen Austausch. Entscheidend kann ganz selbstverständlich sein, wer für einen Patienten fachlich am besten passt – nicht zwingend, bei wem er begonnen hat.

Erlangen-Sieglitzhof

Therapie, Training und Rezeption arbeiten dort über die Bereiche hinweg besonders eng zusammen. Von allen Standorten kommt Erlangen dem Gefühl einer gemeinsamen Standortmannschaft am nächsten.

Ein gemeinsames Unternehmen bedeutet nicht, dass jedes Team dieselbe Persönlichkeit haben muss.

WAS ZUSAMMENARBEIT BRAUCHT

Man muss nicht mit jedem gleich arbeiten. Aber man muss sich aufeinander verlassen können.

Offenheit und Ehrlichkeit

Wenn etwas nicht funktioniert, sollte man darüber sprechen können. Wenn man Rat braucht, sollte man fragen können. Unterschiedliche Arbeitsweisen sind für uns kein Problem – Dinge unausgesprochen stehen zu lassen, hilft dagegen niemandem.

Selbstständigkeit und Verlässlichkeit

Menschen sollen ihre Aufgabe eigenständig übernehmen können. Gleichzeitig sollte Unterstützung dann verlässlich sein, wenn sie gebraucht oder miteinander vereinbart wurde.

Pünktlichkeit ist kein Nebenthema

Pünktlichkeit ist für uns wichtig. Nicht als schöner Wert auf einer Arbeitgeberseite, sondern als Teil eines Arbeitsalltags, in dem Patienten, Kunden und Kollegen mit festen Zeiten planen.

Aber Zusammenarbeit funktioniert nur, wenn das, was man miteinander vereinbart, auch etwas bedeutet.

EHRLICH GESAGT

Ein Arbeitsvertrag macht noch kein Team.

Menschen arbeiten unterschiedlich. Manche suchen viel fachlichen Austausch, andere arbeiten lieber lange selbstständig und holen jemanden dazu, wenn sie ihn brauchen.

Auch bei Campus funktioniert Zusammenarbeit nicht automatisch überall gleich gut, nur weil alle denselben Arbeitgeber haben.

Das wäre auch keine glaubwürdige Behauptung. Was wir beeinflussen können, sind die Bedingungen dafür: Zeit für Austausch, klare Zuständigkeiten, die Möglichkeit jemanden hinzuzuholen – und die Erwartung, offen und verlässlich miteinander umzugehen.

Was daraus im Alltag entsteht, hängt am Ende auch von den Menschen ab, die dort zusammenarbeiten.

DEIN NÄCHSTER SCHRITT

Ob du dich in einem Team wohlfühlst, lässt sich nicht auf einer Website entscheiden.

Du kannst hier lesen, wie Zusammenarbeit bei Campus grundsätzlich funktioniert. Wie sich ein konkreter Standort anfühlt und mit welchen Menschen du dort arbeiten würdest, merkst du aber erst beim Kennenlernen.

Schau dir deshalb gerne an, wen wir gerade suchen. Und wenn keine der offenen Stellen genau zu dir passt, kannst du uns trotzdem erzählen, was du suchst.